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Energie sparen
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Grundsätze


6. Einsparung in privaten Haushalten

6.1. Grundsätze

Es ist immer wieder zu lesen, dass im Haushalt 60% bis 85% des Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasserbereitung aufgewendet werden.
Gemäß dem Grundsatz, wo am meisten verbraucht wird, kann auch am besten gespart werden, gilt das Hauptaugenmerk demzufolge der Senkung des Energieaufwandes für Heizung und Warmwasserbereitung. Dies mag auf den Verbrauch von Energieträgern zutreffen.
Werden die Kosten betrachtet stimmt diese Aussage nicht mehr, da die Elektroenergie einen bis zu vierfachen Preis aufweist, je nachdem, ob für die Heizung Holz, Kohle, öl, Gas oder Fernwärme eingesetzt wurde.
Es wurden auch Haushalte beobachtet, die die Heizung und WW mit Fernwärme abdecken und der Elektroenergieverbrauch geringfügig darüber lag.

Ein ausgewähltes Beispiel: 2 Personenhaushalt, Gebäude mit Wärmeschutzdämmung, Wohnung innen liegend.

Fazit: Immer den Verbrauch analysieren und bei Heizung und Elektroenergie Sparmöglichkeiten finden.

Das Potential an Energie für Heizung und WW zu sparen ist sehr unterschiedlich. Es ergeben sich in einem Einfamilienhaus wesentlich günstigere Bedingungen als in einer Mietwohnung im Hochhaus bzw. Eigentumswohnung in einer Wohnanlage.
Die beiden letztgenannten sind in ihren Möglichkeiten stark eingeschränkt. Es ist der Energieträger vorgegeben und die Verbrauchs-Umlage erfolgt mindesten zu 30% Heizkostenverteilerentsprechend der Wohnfläche.
Der Heizungsverbrauch wird mittels Heizkostenverteiler ermittelt. Die kleinen Messgeräte an den Heizkörpern sind keine Wärme-Messgeräte. Sie ermitteln eine verbrauchsabhängige Größe, anhand der die Gesamtwärmemenge für das Gebäude auf die einzelnen Wohnungen verteilt wird.

Die an die einzelnen Mieter ausgehändigte Jahresabrechnung ist sehr schwer nachzuvollziehen und enthält selten konkrete Angaben zum Wärmeverbrauch in kWh für die einzelne Wohnung.

Die Lage der Wohnung ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Eine innen liegende Wohnung, die nur an der Fensterseite Außenwände hat, kann mit bis zu 50% weniger Heizenergie auskommen, als eine Wohnung unter dem Dach mit vielen Außenwänden. Diese Tatsache kann man nur bei der Anmietung bzw. dem Kauf der Wohnung beeinflussen.

Auf Grund der vielen Außenwände ist der Wärmebedarf pro m² Wohnfläche in einem Einfamilienhaus grundsätzlich größer, als in einem Mehrfamilienhaus. Daran ändert auch eine besonders gute Isolierung nichts.
Letzendlich kann diese an einem Mehrfamilienhaus ebenfalls angebracht werden.

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